Nachfolgeprojekt der JIK Hamburg wird beim IKM angesiedelt

Nach vier spannenden sowie inhalts- und arbeitsreichen Jahren, wird die Junge Islam Konferenz (JIK Hamburg) ab sofort in eine neue Projektstruktur überführt.

Die JIK Hamburg war ein auf vier Jahre angelegtes Projekt der MUTIK gGmbH und der Humboldt-Universität zu Berlin, gefördert durch die Stiftung Mercator und durch die Hamburger Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI). Neben den seit 2014 jährlich stattfindenden Konferenzen,  hat sich in Hamburg ein großes und aktives Netzwerk junger Menschen gegründet, das erfolgreich in der Stadt durch verschiedenste Projekte, Veranstaltungen und Aktion wirkt.

Das Hamburger Netzwerk ist mit Sally Riedel seit dem 1. März 2018 bei uns im Haus angekommen. Darüber freuen wir uns sehr, weil damit unsere inhaltliche Arbeit gemeinsam mit jungen Menschen an Themen wie Demokratie, Werte und Diversität einen weiteren Schub erhalten hat.

Das Projekt ist ein außerschulisches Dialogforum für alle jungen Hamburger*innen, unabhängig ihrer sozialen, ethnischen und/oder religiösen Herkunft.
Im Fokus stehen u.a. Themen wie die Sensibilisierung für Strukturen von (antimuslimischen-) Rassismus sowie alle Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Neben der Reflektion stereotyper Bilder im Diskurs um Vielfalt, sollen insbesondere junge Stimmen in diesem gehört werden und ihn mitgestalten.

Dabei liegt ein Ansatz auf dem der Demokratiebildung. Ziel ist es, jungen Menschen eine Plattform für Wissensgewinn, Dialog, Austausch und der Gestaltung sowie Umsetzung eigener Projektideen und Aktionen zu geben.
Die BASFI ist weiterhin Kooperationspartner und finanzieller Förderer des Nachfolgeprojekts.