Streitschlichtung

Im Hamburger Streitschlichtungs-Projekt entwickelt sich immer stärker ein WIR-Gefühl bei allen Beteiligten – ein wichtiger Baustein von Sicherheit wie wir wissen:

Streitschlichtung an Hamburger Schulen ist ein starkes Präventions-Projekt. Das ist uns wichtig in Zeiten, in denen Interventionen viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen und manchmal die Gefahr besteht, dass Intervention Prävention frisst.
In Hamburg lernen und leben über 230.000 Schülerinnen und Schüler jeden Tag friedlich und konstruktiv miteinander. Wenn es einmal zu Streitigkeiten kommt, sind diese meist harmlos und können von den Beteiligten selbst geklärt werden. Wenn ein Konflikt dann doch einmal nicht zu lösen ist, stehen in Hamburg professionelle Helferinnen und Helfer zur Seite: die Streitschlichterinnen und Streitschlichter, die mit ihrer Arbeit an den Schulen dazu beitragen, dass Konflikte nicht eskalieren.
Durch ihre Haltung und Handlungen schaffen viele Menschen einen neue Konsens von dem, was „normal“ ist: Fairer Umgang miteinander und konstruktive Konfliktlösung.
Regeln kennen und befolgen, Sichtweisen austauschen, Gefühle und Bedürfnisse klar formulieren und dann gemeinsam Lösungen finden, mit denen beide Seiten zufrieden sind. Nicht selbstverständlich in unserer Gesellschaft und – das muss auch deutlich gesagt werden: Viele Erwachsene können von diesen Schülerinnen und Schülern lernen.

Am 06.-07. Juli 2016 führte das ikm die 14. Hamburger Streitschlichtungslage in den Räumen des Landesinstituts für Lehrerbildung (LI) wie gehabt in Kooperation mit der Beratungsstelle Gewaltprävention der Schulbehörden und der Unfallkasse Nord durch.